Die Rebberge

In idyllischer Natur, zwischen Holunder- und Haselsträuchen, wo Vögel und andere Tiere ihr Zuhause haben, befinden sich auf dem Gemeindegebiet von Maienfeld die Weinberge. Die 12 Parzellen, zwischen 30 und 50 Aren gross, werden zum Teil von Natur-Steinmauern umfriedet. Sie liegen auf 520 bis 590 Meter über Meer und tragen Namen wie Sauweider, Gutnerüel, Pilger, Rüfi, Feld oder Eichholz. Die jüngsten Reben sind acht, die ältesten über 40 Jahre alt. In höheren Lagen ist - da später reif – Riesling x Sylvaner angepflanzt, in tieferen Lagen gedeihen die Sorten Pinot noir, Pinot gris und Scheurebe. Die Reblagen sind so zerstückelt, weil in Maienfeld noch nie eine Melioration durchgeführt wurde. Dies hat Vor- und Nachteile: Schäden wie Frost und Hagel betreffen kaum alle Lagen und so ist der Verlust nie total. Ein Nachteil: die Bewirtschaftung wird durch die auseinanderliegenden Parzellen aufwändiger. Die Weinberge mit den unterschiedlichen Bodenstrukturen machen die Arbeit für den Önologen interessanter, da verschiedene Grundweine gekeltert werden können; erst kurz vor dem Abfüllen wird bei Stägers assembliert.



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